Neue Fachinformation:
Gerüste für Arbeiten an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS)

Bei der Errichtung und Änderung baulicher Anlagen oder Instandhaltung von Bestandsgebäuden bestimmt die jeweils gültige Energieeinsparverordnung energetische Mindestanforderungen, die von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) erfüllt werden. Die stetig ansteigenden Anforderungen führen dazu, dass auch die Dicke der Dämmstoffplatten zur Erstellung von WDVS zunimmt.

Von dieser Entwicklung ist auch das Gerüst, bzw. die Gerüststellung betroffen. Bei der Bestellung und Ausgestaltung des Gerüstes sind daher einige Besonderheiten zu beachten. So ist ein größerer Abstand zwischen Gerüst und Fassade erforderlich, damit der Einbau des WDVS möglich ist. Gleichermaßen ist bei der Verarbeitung von Dämmplatten eine ausreichende Belagbreite vorzusehen, damit die Mindestanforderungen an den erforderlichen Verkehrsweg erfüllt werden kann. Zudem muss, die Standsicherheit von Gerüsten an Fassaden mit WDVS durch sichere Verankerungsmittel und/oder

Gerüstkonstruktionen hergestellt werden.

Die vorliegende neue Fachinformation beschreibt Anforderungen für die Erstellung von Arbeits- und Schutzgerüsten an ein- und zweischaligen massiven Wandbildnern, an denen erstmalig ein WDVS erstellt wird, sowie bei der Instandhaltung / -setzung bestehender WDVS einschließlich der Aufdopplung.

Sie richtet sich an Auftraggeber (Bauherr) und Planer (Architekten), Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren (SiGeKo) nach Baustellenverordnung (BaustellV) sowie an Auftragnehmer (Fachunternehmen). Es gibt Hinweise zur Planung und fachgerechten Ausführung von Gerüsten und deren Verankerung, unter Berücksichtigung der Gerüstbaunormen, Handlungsanleitungen und Fachregeln, mit dem Ziel, ein standsicheres und für den jeweiligen Verwendungszweck geeignetes Gerüst auszuschreiben und zu erstellen.

 
Die Fachinformation zum Download.